49° 48’N / 8° 27’O

Wie entsteht regionale Identifikation mit einem landkreisweitem Gymnasium und wie kann sich eine Symbiose zwischen Schüler, Lehrern und der eigenen Schule bilden?

Die Betrachtung aus der Distanz schafft Raum für freies Denken und für die eigene Projektion. Ich erfahre etwas über die Größe der Welt und bin selbst der Baustein meiner Erkenntnis. Ein Raum existiert für mich nur dann, wenn ich ihn mir diesen bewusst mache.

Die Bearbeitung der Wandflächen Innen und Außen folgt sinnlich und ästhetisch der jahrtausendealten Tradition eines Glas-Wandmosaiks. 

Es zeigt eine mosaizierte Luftaufnahme der Region Hassloch. Die Wand wird als klassischer Bildträger begriffen. Kompositorisch werden Bildausschnitt und Architektur aufeinander abgestimmt, dominante graphische Bewegungslinien der Straßen passen sich in die architektonischen Strukturen des Gebäudes ein.

Eine Identifizierung der Wege und Orientierungspunkte bleibt in der gerasterten Übersetzung noch gut erkennbar. 

Der Standort des Gymnasiums liegt als Identifikationsort an zentraler Stelle. Die Schule ist mit einer Überdimensionalen Pinnwand-Nadel als bildhauerischem Akzentpunkt markiert. 

Im Außenbereich sind die Wandflächen mit einem Spiegelmosaik belegt, in dem sich der Himmel, das Wandbild, die Fensterstreben, sowie die umgebenden Schulgebäude, spiegeln. 

Wettbewerb: Kunst am Bau, Gymnasium Hassloch, 2014

Ort Hassloch