»Zentral Lounge« (2008)

»Zentral Lounge« (2008)

Hintergrund: Ausschreibung Kunst im öffentlichen Raum in St. Georgen in Österreich. Der Dorfplatz soll durch ein Kunstwerk wieder als Mittelpunkt des Dorfes wahrgenommen werden.  Mit der »Zentral Lounge« soll eine künstlerische Bauplastik dazu genutzt werden, einen sozialen Raum zu schaffen. Das Gesamtobjekt zeigt sich zunächst in Geschlossenheit, Stabilität und ästhetischem Anspruch einer Bauplastik.
Der Ortskern von St. Georgen soll als Treffpunkt und zur spontanen Kommunikationsmöglichkeit belebt werden. Die »Zentral Lounge« Objekt ist eine Nutzstation für Einwohner und sowie Besucher des Ortes.

Konzept: In einer Säule lagern Stapelstühle die von Besuchern der Zentral Station. benutzt werden können.Modulare Boxen bieten zusätzlichen Stauraum für Peripherieobjekte. Einige dieser Stauräume werden dabei als einsehbare Schaukästen konzipiert. Das Objekt ist in den Grundsätzen auf Flexibilität ausgerichtet, bleibt ausbaufähig und bietet auch zukünftig weitere Optionen.

  • Die Bestuhlung: Diese bietet die Möglichkeit, sich niederzulassen und den Ort als kommunikativen oder meditativen zu begreifen.
  • Ein Stromanschluss: Dieser bietet vielseitige Möglichkeiten, wie vor Ort Musik zu hören, einen Tischgrill zu nutzen, ein Laptop zu laden.
  • Ein Hotspot: Dieser bietet die Möglichkeit vor Ort im Internet zu surfen, damit auch: für Gäste  die Möglichkeit sich über die Region zu informieren
  • LED-Beleuchtung: Diese erlaubt auch bei Dunkelheit weiterhin zu verweilen, zugleich wird das Objekt in Szene gesetzt.

Ausführung: Stühle der Firma Tolix fordern in dieser Form zur Nutzung auf. Die deutlich sichtbare Wertigkeit dieser Metallstühle manifestiert dabei den atmosphärischen Anspruch der Platznutzung. Die herkömmliche Frontstellung Objekt-Betrachter wird aufgehoben; sobald der Betrachter die Installation nutzt, wird diese Teil seiner Lebenspraxis.

Ort: St. Georgen bei Obernberg am Inn, Österreich

 

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