»Fluidics III« Sinzig (2012)

»Fluidics III« Sinzig (2012)

Beschreibung
In dem Kunstwerk »Fluidics III« werden die Eingangsportale der beiden Gebäudeteile konzeptionell einbezogen. Der Altbaueingang dient als Aufnahmebereich und der Eingang des Neubaus der Wiedergabe.
Im Innenbereich des Neubaus sind in Sichtachse zum Altbau drei Monitore auf einer Linie montiert. Unterbrochen von der Eingangstür. Die drei Monitore geben ein bewegtes, zusammenhängendes Bild wieder. Über eine EBV- Bildübertragungen empfangen sie Bilder zum steuern der interaktiven Animation.

Unter Nutzen der Computervisualistik werden die Bewegungen der Personen im Eingangsbereich des Altbaus im gegenüberliegenden Neubau sichtbar. Die Schüler werden zu Choreographen. Sie beobachten die Ergebnisse ihrer Bewegung auf den gegenüberliegenden Monitoren, grafisch übersetzt zu Mikroben, die sich in einem ständig wandelnden, Wasserkosmos fröhlich bewegen.

Idee
Die Installation bezieht Bewegungen zwischen den Alt- und Neubau im Rheingymnasium in ihre Konzeption ein. Den Schüler wird in diesem Maße Aufmerksamkeit geschenkt, dass sie erkennen können, selbst Dinge zu steuern oder zu verändern. Sie können sich auf der Matrix wieder erkennen und sich ihrer Bewegungen spielerisch bewusst werden.

Die Schüler erleben hier, eine besondere Form des sich selbst Wahrnehmens und des von anderen wahrgenommen zu werden. Die Technik wird hierbei als unterstützendes Element gesehen, als ein positiver Transmitter.
Das bewusste Erkennen einer Interaktion wird zu einem positiven Handlungsziel. Der Schüler kann sein handelndes Ich an den drei Monitoren erleben, umgesetzt in Formen die ihm völlig neu und mitunter sogar spaßig erscheinen. Er wird von seiner eigenen Leiblichkeit, seinen eigenen Bewegungstrieb und seinen Emotionen zur Aufmerksamkeit gegenüber anderen Realitäten bewogen. Somit öffnet er sich einem variablen Dialog.

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