»EVOLVING SPACE GREEN«

»EVOLVING SPACE GREEN«

Konzeption

Ausgangspunkt der Arbeit »EVOLVING SPACE GREEN« war der Gedanke, für den Schulhof des Hanna-Ahrendt-Gymnasiums eine künstlerische Oase zu schaffen – und die Kunst nahbar zu machen. »EVOLVING SPACE GREEN« besteht aus einem grünweichen Bodenbelag und dem »Schmieger«.

Der Bodenbelag schafft einen grasgrünen Bereich, der sich deutlich vom Restasphalt des Schulhofs abhebt. Er schafft so eine eigene kleine Sphäre und einen eigenen entspannt grünen Bereich.
Zudem bewirkt dieser weiche, elastische Tartanboden eine Veränderung in der eigenen Wahrnehmung. Die Schritte werden haptisch sowie akustisch gedämpft, das Gehen auf dem Boden wird als ein sanftes empfunden. Man kann sich schnell vorstellen, dort zu sitzen, zu liegen, zu hüpfen. Diese weiche Bodenfläche bindet einen Bestandsbaum in sich ein, und nimmt in ihrer Formgebung den Schwung des »Schmiegers« auf.

Der »Schmieger« ist prägnante Form und Skulptur, zugleich organisch und vegetativ. Er besteht aus einem orangen Stahlrohr, das sich in einer weichen Biegung um den vorhandenen Baum schwingt.
Er lädt durch seine Formgebung, seine Hüfthöhe – und damit sein Angebot zur Körpernähe – zum Anlehnen und Be-Sitzen ein, die Beine baumeln zu lassen, und sich um den Baum zu versammeln. Der »Schmieger« soll je nach Benutzung zur Spitze hin leicht und sacht schwingen. Das Kunstwerk ist nahbar, kann angefasst und benutzt werden. Es ist ein Nachdenken darüber, wie künstlerische Form und soziales Verhalten interagieren können.

»EVOLVING SPACE GREEN« versteht sich als offenes Angebot einer nutzbaren, grünen Insel – und als eine Kunst, die sich einbinden will in den Schulalltag.

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