»CLOSELY RELATED« Mainz, 2012

»CLOSELY RELATED« Mainz, 2012

Künstlerische Ausgestaltung des Neubaus Anthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Konzept: Ausgangspunkt von »closely related« ist der Gedanke, ein plastisches Bild zu schaffen, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht – und sitzt. Das Kunstwerk schafft auf diese Weise am Eingang des botanischen Gartens einen Ort zum Innehalten, einen Ort der Begegnung und des Austausches.

Der titelgebende Schriftzug dieser dreidimensionalen künstlerischen Wandarbeit stellt dabei die Frage nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden derjenigen, die sich hier begegnen. »closely related« thematisiert darüber hinaus die Entwicklung der Primaten in ihren vielfältigen evolutionären Formen und hinterfragt humorvoll die Stellung des Menschen als Verwandten unter Verwandten.

Beschreibung: Grüne, spiegelnde Glasflächen bestimmen das Gesamtbild der Gestaltung. Vom Eingang des botanischen Gartens ausgehend, folgen sie einer dynamisch wehenden Bewegung, die sich bis über den Schriftzug hinaus fortsetzt. »closely related« bietet darin Sitzmöglichkeiten in Form von roten Schalensitzen. Diese ermöglichen durch die Rhythmisierung ihrer Anbringung unterschiedliche Arten des Platznehmens: man kann erhaben sitzen, zurückgenommen, mit anderen gemeinsam. Transparente, grünfarbige Gläser überdachen dabei die Sitzenden und schaffen durch ihr Schattenlicht farbige, mit dem Sonnenstand wandernde Lichtbereiche. In dieses Licht getaucht, werden die Sitzenden selbst Teil der Wandinstallation.

closely related

Der Mensch steht im Mittelpunkt von closely related

Die verweilenden Personen werden eingeladen, sich den eigenen Gedanken hinzugeben, zu kommunizieren, zu fantasieren.

Nachts wird die Wand über eine am oberen Rand verlaufende LED-Beleuchtung mit grünem Licht illuminiert.

Schnitt Wand

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