49° 29’ N / 8° 17’ O

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Nationaler Wettbewerb, Kunst am Bau, Neubau Gymnasium Maxdorf

Wie entsteht Identifikation mit einem landkreisweitem Gymnasium und wie kann sich eine Symbiose zwischen Schüler, Lehrern und der eigenen Schule bilden?

Es ist die jeweils individuelle Beziehung einer Person zu anderen Menschen, zu Strukturen, zu räumlichen Bedingungen, die eine Vertrautheit mit einem Ort generiert.

Die Betrachtung aus der Distanz schafft Raum für freies Denken und für die eigene Projektion. Ich erfahre etwas über die Größe der Welt und bin selbst der Baustein meiner Erkenntnis. Ein Raum existiert für mich nur dann, wenn ich ihn mir selbst bewusst mache.

  • Doch wie häufig ist man sich dieser Verwurzelung bewusst?
  • Wie orientiert man sich in seinem eigenen Koordinatensystem – und wie relativiert es sich, sobald es in neue Verhältnisse gesetzt wird?

Konzept
Die Bearbeitung der Wandflächen Innen und Außen folgt sinnlich und ästhetisch der jahrtausendealten Tradition eines Wandmosaiks.
Die innere Wandfläche ist mit einem Glasmosaik belegt. Es zeigt eine mosaizierte Luftaufnahme der Region. Kompositorisch werden Bildausschnitt und Architektur aufeinander abgestimmt, dominante graphische Bewegungslinien der Straßen passen sich in die architektonischen Strukturen des Gebäudes ein.

Im Außenbereich sind die Wandflächen mit einem Spiegelmosaik belegt, in dem sich der Himmel, das Wandbild, die Fensterstreben, sowie die umgebenden Schulgebäude, spiegeln. Über der Spiegelfläche werden in dreidimensionaler Ausführung die GPS Koordinationen des Standortes angebracht.

Medium: